Konzert mit Produzen der Froide fällt aus

Das Konzert am 14.09. mit Produzenten der Froide + Commercial Suicide muss leider ausfallen.

Wir sind bemüht, die Show 2019 nachzuholen!

Teaser Januar und Februar 2019

26.01.2019 Soli-Versteigerung

Am 26.01.2019 findet im Nexus die
Soli-Versteigerung zu Gunsten der Bunten Hilfe statt!

Wie immer versteigern wir zugunsten der Bunten Hilfe alles, was gespendet wird. Damit auch Menschen mit kleinem Geldbeutel mitbieten können, ist es auch in diesem Jahr eine amerikanische Versteigerung.

Wie immer gilt: dies ist keine Aufforderung zur Müllentsorgung!

Absage The Pressure Droppers + The Royal Air Force

Wir müssen leider das Konzert am 29.09. mit The Pressure Droppers + The Royal Air Force im Nexus absagen. Wir versuchen beide Bands zeitnah wieder ins Nexus zu holen.

Buchpräsentation: Homopunk History

Am Mittwoch 13.09.2018 um 19 Uhr im Nexus

Dass Punk in einem ethymologischen Sinne nicht nur soviel wie »Abschaum«, »Dreck« und »Müll« bedeuten kann, sondern auch in Nordamerika ein Slangwort für einen männlichen Homosexuellen im Gefängnis ist, steht inzwischen in jeder besseren Einführung zu dieser Subkultur.

Der urbane Sumpf, aus dem Punk hervorkroch, war alles andere als heterosexuell und männlich geprägt. Dort tummelten sich die New Yorker Prä-Punks von The Velvet Underground um den bisexuellen Lou Reed oder die mit Geschlechterrollen spielenden New York Dolls. Und auch als Punk Ende der Siebziger explodierte, war er geprägt von der gemeinsamen Vergangenheit mit der schwul-lesbischen Kultur. Die Schlüsselfiguren der späteren Londoner Punkszene trafen sich bevorzugt in Homo-Bars, die bürgerlichen Vorstellungen von »Männlichkeit« und sexueller Identität wurden zusammen mit der Musik­geschichte entsorgt.

Aber schnell wurden Punk und sein Subgenre Hardcore immer brutaler, lauter und männlicher. Viele Schwule, Lesben und Queers kehrten der Szene den Rücken oder verblieben ungeoutet im Schrank, bis mit Bruce LaBruce und G.B. Jones zwei Punks in Toronto Mitte der 1980er die Queercore-Bewegung ins Leben riefen.

»Homopunk History« geht auf die Suche nach den Nischen, in denen Punk trotz allem abweichende sexuelle Identitäten möglich machte. Denn es gab weiterhin Refugien, in denen sich Punk seine Offenheit bewahrte.

»Homopunk History« erscheint im August 2018 im Ventil Verlag.

Über den Autor:
Philipp Meinert, 1983 ausgerechnet in Gladbeck geboren, erlebte im Ruhrgebiet eine solide Punksozialisation. Studium der Sozialwissenschaften in Bochum. Seit 2010 neben seiner Lohnarbeit regelmäßiger Schreiber und Interviewer für verschiedene Online- und Printmedien, hauptsächlich für das »Plastic Bomb Fanzine«. 2013 gemeinsam mit Martin Seeliger Herausgeber des Sammelbandes »Punk in Deutschland. Sozial- und kulturwissenschaftliche Per­spektiven«. Lebt in Berlin.